Bei einer craniomandibulären Dysfunktion geht es um eine Fehlfunktion im Zusammenspiel von Oberkiefer und Unterkiefer, bedingt durch Störungen in der Funktion der Zähne, der Kiefergelenke und der Kiefermuskulatur. Eine Form dieser Kiefergelenksproblematik zeigt sich z.B. in einer abnorm erhöhten Beanspruchung der Kaumuskulatur, zum Beispiel durch Zähneknirschen oder Aufeinanderpressen der Zähne.

Die Symptome, die durch diese Erkrankung hervorgerufen werden können, sind sehr vielfältig. Einige Symptome sind z.B. Beschwerden im Gesichts- bzw. Kieferbereich oder das Gefühl, dass die Zähne nicht mehr richtig aufeinanderpassen. Andere Beschwerden wie Schwindel, Tinitus, Augenflimmern, Doppeltsehen, Lichtempfindlichkeit, Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Rückenschmerzen und Gelenkschmerzen in den unteren Extremitäten können sich ebenfalls einstellen. Eine craniomandibuläre Dysfunktion kann auch auf Basis einer psychischen Disposition entstehen. Starker Stress durch Beruf, Schule oder Familie führt zu anhaltenden, ausgeprägten muskulären Reaktionen, die schließlich zu Muskelschmerzen führen können.

Was wird bei der Kiefergelenkstherapie gemacht?

Bei der Kiefergelenkstherapie werden Verhärtungen in der Muskulatur und Bewegungseinschränkungen von Gelenken ertastet und durch verschiedene Techniken werden die Strukturen wieder in einen günstigeren Funktionszustand gebracht.